Reißerische Schlagzeilen im Internet versprechen oft schnelle Lösungen: Ein einzelnes „Wunderpulver“ oder ein exotischer Saft soll Zellen reparieren und Tumore im Handumdrehen verhindern. Besonders ab dem 60. Lebensjahr, wenn Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelungen oder PSA-Tests mehr Raum einnehmen, wächst das Bedürfnis nach verlässlichen Wegen, den eigenen Körper aktiv zu unterstützen. In der onkologischen Ernährungsberatung gilt jedoch ein nüchterner Grundsatz: Kein einzelnes Lebensmittel kann Krebs heilen oder dessen Entstehung mit Sicherheit verhindern. Was die Wissenschaft jedoch klar belegt: Ein langfristiges, überwiegend pflanzenbasiertes Ernährungsmuster senkt chronische Entzündungsparameter und stärkt die Barrierefunktionen des Körpers. Die wirksamsten Helfer finden sich nicht in teuren Nahrungsergänzungsmitteln, sondern im normalen Gemüse- und Vorratsregal. Was die Forschung über Ernährung und Zellschutz sagt Fachgesellschaften wie der World Cancer Resea...
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