Unser Magen meldet sich selten von heute auf morgen mit lautem Protest. Häufig sind es feine, kaum spürbare Veränderungen im Alltag, die uns zeigen, dass das innere Gleichgewicht ein wenig Unterstützung gebrauchen könnte. Ein leichtes Völlegefühl nach dem Essen oder ein gelegentliches Grummeln nach einer stressigen Arbeitswoche kennen die meisten von uns. Weil solche Empfindungen alltäglich wirken, neigen wir dazu, sie als bloße Begleiterscheinung eines vollen Terminkalenders abzutun. Ein achtsamer Blick auf den eigenen Körper hilft dabei, die feinen Unterschiede zwischen einer vorübergehenden Unruhe und wiederkehrenden Signalen wahrzunehmen. Was geschieht in unserer Magenwand? Die Magenschleimhaut leistet täglich Enormes. Spezielle Drüsenzellen bilden Magensäfte für die Verdauung und schützen gleichzeitig das Gewebe vor der eigenen Säure. Über längere Zeiträume können anhaltende Reizungen, genetische Anlagen oder biologischer Stress die Zellerneuerung dieser Schleimha...
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