Wenn Haare dünner wirken, der Scheitel breiter erscheint oder beim Waschen plötzlich mehr Haare im Abfluss liegen, beginnt häufig die Suche nach möglichst einfachen Lösungen. Neben bekannten Zutaten wie Rosmarin, Zwiebel oder Aloe vera tauchen dabei auch Papayablätter immer wieder in traditionellen Haarpflege-Routinen auf. Die Idee dahinter klingt zunächst nachvollziehbar: Papayablätter enthalten verschiedene pflanzliche Verbindungen sowie Enzyme wie Papain , die mit der Reinigung von Oberflächen und dem Abbau bestimmter Eiweißstrukturen in Verbindung gebracht werden. Für die Kopfhautpflege ist das interessant. Trotzdem sollte man vorsichtig mit Aussagen wie „weckt schlafende Haarwurzeln“ oder „lässt kahle Stellen wieder wachsen“ umgehen. Papayablätter können möglicherweise eine Pflegeroutine ergänzen, doch es gibt bislang keinen überzeugenden Nachweis , dass sie erblich oder hormonell bedingten Haarausfall rückgängig machen. Warum eine gesunde Kopfhaut so wichtig ist Haare wachs...
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