Viele Menschen kennen dieses unangenehme Gefühl: Gespräche klingen plötzlich dumpfer, das Ohr fühlt sich „voll“ an und Geräusche wirken, als kämen sie aus größerer Entfernung. Der erste Gedanke ist dann oft: Da steckt zu viel Ohrenschmalz im Ohr. Und genau hier beginnt häufig das Problem. Denn statt abzuwarten oder das Ohr vorsichtig zu behandeln, greifen viele sofort zu Wattestäbchen oder anderen Gegenständen. Dabei ist Ohrenschmalz keineswegs einfach nur „Schmutz“. Es erfüllt mehrere wichtige Schutzfunktionen und gehört zu den natürlichen Selbstreinigungsmechanismen des Körpers. Erst wenn sich zu viel davon ansammelt oder es tief in den Gehörgang gedrückt wird, kann es Beschwerden verursachen. Was ist Ohrenschmalz eigentlich? Ohrenschmalz, medizinisch Cerumen , wird von Drüsen im äußeren Teil des Gehörgangs gebildet. Es besteht aus einer Mischung aus Fetten, Hautbestandteilen und Sekreten. Seine Aufgabe ist erstaunlich vielseitig. Cerumen hilft dabei: Staub und kleine Partikel a...
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