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Dr Barbara O'Neill eBooks

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10 Anzeichen, dass Ihr Körper auf verstopfte Arterien hinweisen könnte


 

Herzgesundheit beginnt mit Aufmerksamkeit

Viele Menschen achten auf ihre Ernährung, bewegen sich regelmäßig und versuchen, gesund zu leben. Dennoch entwickeln sich Veränderungen an den Blutgefäßen oft über viele Jahre – meist unbemerkt. Verengte oder verstopfte Arterien verursachen in frühen Stadien häufig keine eindeutigen Beschwerden. Gerade deshalb ist es sinnvoll, mögliche Warnzeichen zu kennen und ernst zu nehmen.

Arterien transportieren sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu Gehirn, Muskeln und allen Organen. Bleiben sie gesund, fließt das Blut ungehindert. Lagern sich jedoch Fett, Cholesterin und andere Stoffe an den Gefäßwänden ab (Plaques), kann der Blutfluss eingeschränkt werden. Dies erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes einzelne Symptom automatisch auf verstopfte Arterien hinweist. Viele Beschwerden können zahlreiche andere Ursachen haben. Deshalb gilt: Anhaltende oder plötzlich auftretende Symptome sollten immer ärztlich abgeklärt werden.


Warum frühes Erkennen wichtig ist

Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht es häufig, Risikofaktoren rechtzeitig zu behandeln. Je nach individueller Situation können folgende Maßnahmen hilfreich sein:

  • ausgewogene Ernährung
  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • Rauchstopp
  • Kontrolle von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker
  • ausreichend Schlaf
  • Stressmanagement
  • ärztlich verordnete Medikamente, falls erforderlich

Wer mehrere Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen oder eine familiäre Vorbelastung hat, sollte seine Herz-Kreislauf-Gesundheit regelmäßig kontrollieren lassen.


1. Anhaltende Übelkeit

Übelkeit kann viele Ursachen haben – von Magenproblemen bis zu Infekten. In manchen Fällen kann sie jedoch auch im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten, insbesondere wenn sie gemeinsam mit weiteren Beschwerden auftritt.

Wiederkehrende oder unerklärliche Übelkeit sollte deshalb medizinisch abgeklärt werden.


2. Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust

Ein Druck-, Enge- oder Schmerzgefühl hinter dem Brustbein gehört zu den bekanntesten Warnzeichen einer verminderten Durchblutung des Herzmuskels.

Die Beschwerden können zusätzlich ausstrahlen in:

  • linken oder rechten Arm
  • Schulter
  • Rücken
  • Hals
  • Unterkiefer

Treten Brustschmerzen plötzlich oder wiederholt auf, sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.


3. Kurzatmigkeit

Wer bereits bei leichter Belastung oder sogar in Ruhe ungewöhnlich schnell außer Atem gerät, sollte dies ernst nehmen.

Atemnot kann viele Ursachen haben, darunter Erkrankungen von Herz oder Lunge. Eine verminderte Durchblutung kann ebenfalls eine Rolle spielen und sollte ärztlich untersucht werden.


4. Schwäche oder Taubheitsgefühl auf einer Körperseite

Versorgen verengte Halsschlagadern das Gehirn nicht ausreichend mit Blut, können Beschwerden wie folgende auftreten:

  • Taubheitsgefühl
  • Kraftverlust
  • Schwäche einer Körperhälfte

Diese Symptome können auf einen medizinischen Notfall hinweisen und sollten sofort abgeklärt werden.


5. Verwaschene Sprache

Plötzlich undeutliches oder schwer verständliches Sprechen kann auftreten, wenn Bereiche des Gehirns vorübergehend nicht ausreichend durchblutet werden.

Auch wenn die Beschwerden rasch verschwinden, ist eine sofortige ärztliche Untersuchung notwendig.


6. Plötzliche Sehstörungen

Verschwommenes Sehen oder ein vorübergehender Sehverlust – besonders auf einem Auge – kann verschiedene Ursachen haben.

In einigen Fällen kann eine verminderte Durchblutung der Halsschlagader beteiligt sein. Jede plötzlich auftretende Sehstörung sollte umgehend ärztlich beurteilt werden.


7. Schmerzen in den Beinen beim Gehen

Schmerzen, Krämpfe oder ein Spannungsgefühl in den Waden während des Gehens, die sich nach kurzer Pause bessern, können auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) hinweisen.

Auch hierfür existieren zahlreiche andere Ursachen. Eine medizinische Untersuchung schafft Klarheit.


8. Kalte Füße

Sind die Füße dauerhaft deutlich kälter als der übrige Körper, kann dies auf eine eingeschränkte Durchblutung hindeuten.

Besonders in Verbindung mit weiteren Beschwerden sollte dies ärztlich abgeklärt werden.


9. Langsam heilende Wunden an den Füßen

Eine gute Durchblutung versorgt Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Heilen kleine Verletzungen an den Füßen ungewöhnlich langsam oder treten wiederholt Wunden auf, kann eine Durchblutungsstörung beteiligt sein – insbesondere bei Menschen mit Diabetes.


10. Herzklopfen oder Herzstolpern

Gelegentliches Herzklopfen ist oft harmlos. Treten jedoch plötzlich:

  • Herzrasen
  • Herzstolpern
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • starkes Herzklopfen

wiederholt oder über längere Zeit auf, sollte dies ärztlich untersucht werden.


Was Sie selbst für gesunde Arterien tun können

Ein herzfreundlicher Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko für Gefäßerkrankungen zu senken:

✅ Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte essen

✅ Gesättigte Fette und stark verarbeitete Lebensmittel reduzieren

✅ Regelmäßig körperlich aktiv sein

✅ Nichtraucher bleiben oder mit dem Rauchen aufhören

✅ Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin regelmäßig kontrollieren

✅ Ein gesundes Körpergewicht anstreben

✅ Ausreichend schlafen

✅ Chronischen Stress möglichst reduzieren

Schon kleine, dauerhaft umgesetzte Veränderungen können langfristig einen positiven Beitrag zur Herz-Kreislauf-Gesundheit leisten.


Wann sollten Sie sofort medizinische Hilfe suchen?

Wählen Sie umgehend den Notruf, wenn plötzlich folgende Beschwerden auftreten:

  • starke Brustschmerzen
  • Atemnot
  • Lähmungen
  • Sprachstörungen
  • plötzlicher Sehverlust
  • Bewusstseinsverlust

Diese Symptome können auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen und erfordern sofortige medizinische Versorgung.


Fazit

Verstopfte Arterien entwickeln sich häufig langsam und bleiben lange unbemerkt. Deshalb lohnt es sich, auf Veränderungen des eigenen Körpers zu achten und Warnzeichen nicht zu ignorieren.

Die hier beschriebenen Symptome beweisen keine Gefäßverengung, können jedoch Anlass sein, ärztlichen Rat einzuholen. Eine frühzeitige Diagnose sowie ein gesunder Lebensstil tragen wesentlich dazu bei, Herz und Blutgefäße langfristig zu schützen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden oder akuten Symptomen wenden Sie sich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder den Rettungsdienst.

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