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Dr Barbara O'Neill eBooks

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Verschwommenes Sehen und anhaltende Augenbeschwerden: Natürliche Gewohnheiten zur Unterstützung der Augengesundheit


 

Fühlen sich Ihre Augen nach einem langen Tag manchmal müde?

Haben Sie schon einmal mehrere Stunden auf einen Computer, ein Smartphone oder Tablet geschaut und plötzlich festgestellt, dass Ihre Sicht nicht mehr ganz klar ist?

Vielleicht wirken die Augen schwer, trocken oder leicht gereizt. Sie blinzeln mehrmals – in der Hoffnung, dass alles wieder scharf wird.

Manchmal hilft das. Manchmal bleibt das verschwommene Gefühl bestehen.

Im Internet bezeichnen viele Menschen solche Beschwerden als „Sehstörungen“ oder sprechen sogar von „Blindheitssymptomen“. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nicht um medizinische Diagnosen, sondern um umgangssprachliche Begriffe für unterschiedliche Sehbeschwerden.

Die gute Nachricht: Viele dieser Symptome hängen mit alltäglichen Gewohnheiten zusammen und lassen sich durch einen augenfreundlichen Lebensstil oft positiv beeinflussen.


Was meinen Menschen mit „Sehstörungen“?

Der Begriff wird häufig verwendet, um verschiedene Beschwerden zusammenzufassen, darunter:

  • Verschwommenes Sehen
  • Schwierigkeiten beim Scharfstellen
  • Müde oder überlastete Augen
  • Ein Gefühl wie ein Schleier vor den Augen
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Kopfschmerzen nach längerer Bildschirmarbeit

Diese Beschwerden können nur gelegentlich auftreten oder über längere Zeit bestehen.

Sie sind häufig mit alltäglichen Faktoren verbunden, beispielsweise:

  • langer Bildschirmarbeit
  • trockenen Augen
  • altersbedingten Veränderungen
  • nicht optimal angepassten Sehhilfen

In einigen Fällen können sie jedoch auch auf Erkrankungen hinweisen, die ärztlich abgeklärt werden sollten.


Häufige Ursachen für Augenbeschwerden

1. Digitale Augenbelastung

Unser Alltag findet heute größtenteils vor Bildschirmen statt.

Wer viele Stunden am Computer arbeitet, bemerkt häufig:

  • brennende Augen
  • verschwommenes Sehen
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen

Der Grund ist einfach: Die Augenmuskeln müssen dauerhaft dieselbe Entfernung fokussieren.


2. Altersbedingte Weitsichtigkeit (Presbyopie)

Ab etwa dem 40. bis 45. Lebensjahr fällt vielen Menschen das Lesen kleiner Schrift schwer.

Typische Anzeichen:

  • Bücher werden weiter weggehalten
  • stärkere Beleuchtung wird benötigt
  • Lesen am Smartphone wird anstrengender

Dies gehört zum natürlichen Alterungsprozess der Augenlinse.


3. Trockene Augen

Ein gesunder Tränenfilm schützt die Augenoberfläche.

Wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder verdunstet sie zu schnell, können folgende Beschwerden auftreten:

  • Brennen
  • Rötung
  • Sandkorngefühl
  • verschwommenes Sehen
  • Müdigkeit

4. Fehlsichtigkeiten

Nicht korrigierte Sehfehler wie:

  • Kurzsichtigkeit
  • Weitsichtigkeit
  • Hornhautverkrümmung

können ebenfalls zu unscharfem Sehen führen.


5. Altersbedingte Augenerkrankungen

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie:

  • Grüner Star (Glaukom)
  • Altersbedingte Makuladegeneration

Diese entwickeln sich häufig langsam und bleiben zunächst unbemerkt.


Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten

Suchen Sie möglichst zeitnah eine augenärztliche Praxis auf, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • plötzlich auftretenden Sehverlust
  • anhaltend verschwommenes Sehen
  • Doppelbilder
  • starke Augenschmerzen
  • Lichtblitze oder viele neue „fliegende Mücken“

Eine frühzeitige Untersuchung kann helfen, mögliche Ursachen rechtzeitig zu erkennen.


8 einfache Gewohnheiten für mehr Sehkomfort

1. Die 20-20-20-Regel

Alle 20 Minuten:

  • 20 Sekunden lang
  • auf einen Punkt in etwa 6 Metern Entfernung schauen.

So können sich die Augenmuskeln entspannen.


2. Ausreichend trinken

Eine gute Flüssigkeitszufuhr unterstützt den natürlichen Tränenfilm und kann trockenen Augen entgegenwirken.


3. Nährstoffreich essen

Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert wichtige Nährstoffe für die normale Augenfunktion.

Besonders interessant sind:

  • Vitamin A: Karotten, Süßkartoffeln
  • Lutein & Zeaxanthin: Spinat, Grünkohl
  • Vitamin C: Zitrusfrüchte, Paprika
  • Omega-3-Fettsäuren: Lachs, Makrele, Sardinen

4. Ausreichend schlafen

Während des Schlafs regenerieren sich auch die Augen.

Regelmäßiger Schlaf unterstützt einen stabilen Tränenfilm und das allgemeine Wohlbefinden.


5. Bildschirm ergonomisch einstellen

Hilfreich sind:

  • geringere Bildschirmhelligkeit
  • größere Schrift
  • ausreichender Abstand
  • Bildschirm leicht unter Augenhöhe

6. UV-Schutz nicht vergessen

Auch an bewölkten Tagen gelangen UV-Strahlen an die Augen.

Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz kann helfen, die Augen langfristig zu schützen.


7. Bewusst häufiger blinzeln

Beim Arbeiten am Bildschirm blinzeln wir deutlich seltener.

Regelmäßiges Blinzeln verteilt den Tränenfilm gleichmäßig über die Augenoberfläche.


8. Regelmäßige Augenuntersuchungen

Fachleute empfehlen – abhängig von Alter und individuellem Risiko – regelmäßige augenärztliche Kontrollen, häufig im Abstand von ein bis zwei Jahren.


Wichtige Nährstoffe für die Augen

NährstoffMögliche FunktionGute Quellen
Vitamin AUnterstützt die normale Funktion der NetzhautKarotten, Süßkartoffeln
LuteinBestandteil der MakulaSpinat, Grünkohl
Vitamin CTrägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beiZitrusfrüchte, Paprika
Omega-3-FettsäurenUnterstützen den TränenfilmFettreicher Seefisch

Gute Gewohnheiten für den Alltag

GewohnheitEmpfehlung
BildschirmpausenAlle 20 Minuten die 20-20-20-Regel anwenden
Ausreichend trinkenÜber den Tag verteilt Wasser trinken
Ausgewogen essenTäglich abwechslungsreiche Lebensmittel wählen
AugenkontrollenRegelmäßig augenärztlich untersuchen lassen

Fazit

Unsere Augen leisten täglich Erstaunliches und verarbeiten unzählige visuelle Eindrücke.

Verschwommenes Sehen, müde Augen oder Schwierigkeiten beim Fokussieren sind häufig auf Faktoren wie intensive Bildschirmarbeit, trockene Augen oder natürliche altersbedingte Veränderungen zurückzuführen.

Mit einfachen Gewohnheiten – regelmäßigen Pausen, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, einer ausgewogenen Ernährung, gutem Schlaf und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen – lässt sich der Sehkomfort oft langfristig unterstützen.

Achten Sie auf die Signale Ihrer Augen. Halten Beschwerden an oder treten sie plötzlich auf, sollten Sie diese augenärztlich abklären lassen.

Eine gute Sehkraft trägt wesentlich zu Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität in jedem Alter bei.


Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder plötzlich auftretenden Sehbeschwerden wenden Sie sich bitte an eine Augenärztin, einen Augenarzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachkraft.

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